Wir über uns
     
  Projekte
 
abgeschlossene Projekte
     
  Helfen
     
  Aktuelles
     
  Presse
     
  Shop
     
  Impressum
     
 

Sanitäranlagen für die Schule des Kong Kyaw Refugee Camp

Das Kong Kyaw Flüchtlingscamp liegt an der thailändisch-burmesischen Grenze, nahe des Dorfes Waieng Heng in der Provinz Chiang Mai.

Hier leben insgesamt 125 Familien, die aus der Shan-Region von Burma geflohen sind, um der Verfolgung durch die burmesischen Militärs zu entgehen - der willkürlichen Vergewaltigung von Frauen und Kindern, der Verschleppung und dem erzwungenen Frondienst von Männern und heranwachsenden Jungen , der Tötung und unmenschlicher Qualen, die den Tötungen allzu oft vorausgehen.

Thailändische Mönche haben den verzweifelten Menschen das Areal für das Flüchtlingslager zur Verfügung gestellt.

Betreut wird dieses Flüchtlingscamp von engagierten Frauen der Organisation SWAN (Shan Womens`s Action Network), die sich bevorzugt der Hilfe und dem Schutz von Shan-Flüchtlingen, aber auch anderer ethnischen Minderheiten aus den Grenzregionen verschrieben haben.

Voller Stolz präsentiert uns Sai Leng Long Noy, der „Bürgermeister“ der Camps, die 117 bescheidenen, aber blitzsauberen Hütten, die nun 428 Menschen beherbergen, davon 162 Kinder.

Die tägliche Nahrung besteht überwiegend aus Reis, den die Organisation BBC (Burmese Border Consortium) zur Verfügung stellt.

Für die übrige Nahrung wie Gemüse, Obst oder auch Fleisch zur wichtigen Vitamin- und Eiweißaufnahme, müssen die Campbewohner selbst sorgen.

Hierzu verdingen sich die Campbewohner als Tagelöhner auf den umliegenden Feldern der thailändischen Bauern und bemühen sich darüber hinaus, dem kargen Boden des Campgeländes eine eigene kleine Gemüseernte abzuringen.

Kostbarer Besitz sind die 4 kleinen Ferkel, die die Flüchtlinge von Spendengeldern angeschafft haben.

Auch eine Schule gibt es für die insgesamt 162 Kinder.

Begeistert folgen die Kinder dem Unterricht, wissen sie doch, dass Bildung und Wissen ihre Situation nachhaltig verändern kann und ihnen eine Perspektive für eine bessere Zukunft bietet.

Leider hat die Schule keine Sanitärversorgung; die Kinder müssen zu weit laufen, um eine der Toilettenanlagen des Camps zu erreichen - mit insgesamt 9 Toiletten ohnehin mehr als knapp bemessen für 428 Menschen!

Deshalb hat sich pro bono entschlossen, für die Schule des Camps eine weitere Sanitäreinheit mit 3 Toilettenzellen zu errichten, um die hygienischen Bedingungen für die Kinder zu verbessern. Unter der Koordination von SWAN wird nun unverzüglich mit den Bauarbeiten begonnen und die Kinder werden sich mit Beginn des nächsten Schuljahres über ihr eigenes Toilettenhaus freuen können.